Fidelity: Darum sollte jeder Investor zumindest eine kleine Bitcoin-Position haben

Matt Horne, Leiter der digitalen Anlagestrategien bei Fidelity Investments, empfiehlt Investoren, einen kleinen Teil ihres Portfolios in Bitcoin zu investieren. Unabhängig von ihrer grundsätzlichen Haltung gegenüber der dezentralen Währung, sieht Horne Potenzial für Gewinne und Inflationsschutz in Bitcoin.

In einem Bericht vom 4. Juni auf CNBC sprach Horne über die Schwierigkeiten, denen traditionelle Investoren und Vermögensverwalter gegenüberstehen, wenn es um Investitionen in Bitcoin und den digitalen Asset-Markt geht. Er betonte, dass viele professionelle Investoren aufgrund der fehlenden Datenlage zu digitalen Vermögenswerten zögern: „Es ist schwierig, weil viele professionelle Investoren in der Lage sind, jede Anlageklasse zu modellieren, da wir jetzt über eine Fülle von Daten verfügen. Bei digitalen Vermögenswerten haben Sie diesen Luxus nicht… und ich denke, das ist in Ordnung.“

Kleine Investitionen mit großem Potenzial

Horne erklärte weiter, dass eine kleine Zuteilung von 1-5% des Portfolios in Bitcoin ausreichend sei, um das Risiko zu minimieren, falls Bitcoin auf null fallen sollte, aber gleichzeitig groß genug, um von potenziellen Gewinnen und einem Inflationsschutz zu profitieren. „Deshalb muss man nur verstehen, warum man diese Technologie besitzen möchte, das Potenzial dieser Technologie erkennen und dann entsprechend positionieren,“ fügte er hinzu.

Diese Kommentare spiegeln das wachsende Interesse institutioneller Investoren und Fondsmanager an Bitcoin und Kryptowährungen wider – Technologien, die zunächst von vielen großen Finanzinstituten abgelehnt oder abgeschrieben wurden.

Steigendes institutionelles Interesse und Kapitalzuflüsse

Das institutionelle Interesse an Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten hat nach der Einführung von Spot-Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs) in den USA im Januar 2024 stark zugenommen. Dies führte dazu, dass der Wert von Bitcoin auf über 70.000 Dollar pro Coin stieg. Seit Beginn des Jahres 2024 haben Bitcoin-Fonds und börsengehandelte Produkte über 14 Milliarden Dollar an Zuflüssen verzeichnet, während Short-Bitcoin-Fonds im Mai Abflüsse von 12,3 Millionen Dollar erlebten. Dies deutet darauf hin, dass die Marktstimmung unter ETF- und ETP-Investoren weiterhin positiv für Bitcoin ist.

Fazit

Die Aussagen von Matt Horne und die aktuellen Markttrends zeigen deutlich, dass Bitcoin trotz der Unsicherheiten und der fehlenden Datenlage zunehmend als wichtiger Bestandteil eines diversifizierten Anlageportfolios angesehen wird. Die wachsenden Kapitalzuflüsse in Bitcoin-Fonds unterstreichen das zunehmende Vertrauen institutioneller Investoren in die Kryptowährung als wertvolles Anlageinstrument und Inflationsschutz.

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