Droht der nächste Shutdown in den USA? Märkte blicken gespannt auf den Haushaltsstreit

In den USA spitzt sich die Lage erneut zu: Bis zum 1. Oktober muss ein neuer Haushaltsplan stehen, sonst droht ein Government Shutdown. Wie schon bei der Schuldenobergrenze nutzen Republikaner und Demokraten den Budgetprozess für politische Machtspiele – und das sorgt für Unsicherheit an den Märkten.

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Hintergrund: Das Fiskaljahr läuft von Oktober bis Oktober. Rund ein Drittel des Gesamtbudgets muss jedes Jahr neu vom Kongress bewilligt werden. Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Shutdown laut Markt bei etwa 75 Prozent.

Parteienstreit: Republikaner wollen einen Haushaltsplan ohne zusätzliche Ausgaben. Die Demokraten fordern hingegen erweiterte Gesundheitsleistungen, darunter verlängerte Steuergutschriften für Obamacare-Prämien. Da im Senat 60 Stimmen nötig sind, brauchen die Republikaner mindestens sieben Demokraten.

Konsequenzen: Bei einem Shutdown müssen nicht-essenzielle Behörden schließen, Mitarbeiter werden in den Zwangsurlaub geschickt. Sicherheit, Justiz und Luftverkehr bleiben jedoch funktionsfähig. Besonders heikel für die Märkte: Wichtige Konjunkturdaten wie der Arbeitsmarktbericht (3. Oktober) und die Inflationsdaten (15. Oktober) würden ausfallen – kurz vor dem nächsten Zinsentscheid der Fed am 29. Oktober.

Marktreaktionen: Ein drohender Stillstand belastet das Vertrauen in die USA. Aktien tendieren schwächer, der Dollar verliert, die Zinsen sinken. Dagegen profitieren Gold und Bitcoin – beide gelten in unsicheren Zeiten als sichere Häfen.

Bitcoin-Ausblick: Charttechnisch konnte Bitcoin zuletzt das Bullmarket Supportband verteidigen und zieht wieder an. Trotz traditionell schwacher Sommermonate zeigt sich der Markt stark. Damit stehen die Chancen gut für ein positives viertes Quartal – sowohl für Bitcoin als auch für Altcoins.

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