Bitcoin: Blick auf die Charts – Preiszyklen noch intakt? 100k$ incoming oder doch wieder Korrektur?

In den letzten Tagen hat die Rallye an den Kryptomärkten eine Pause eingelegt. Der Bitcoin-Kurs ist nach seinem Ausbruchsversuch über die 25.000-Dollar-Marke und den 200-Wochen-Trend wieder zurückgefallen. Seit dem starken Jahresstart bewegen sich die Kurse nun in einem Korridor zwischen dem 200-Tage-Trend und dem 200-Wochen-Trend – einer Art Niemandsland zwischen Bullenmarkt und Bärenmarkt.

Die Chartanalyse zeigt derzeit ein bullisches Bild, da der nachhaltige Ausbruch und die Bestätigung des charttechnischen Supports beim 200-Tage-Trend bullische Indikatoren sind. Zudem wurde das Golden Cross geformt, bei dem der 50-Tage-Trend von unten nach oben durch den 200-Tage-Trend schneidet. Im Gegensatz dazu zeigt der Weekly-Chart das Death Cross mit dem 50-Wochen-Trend, der von oben nach unten durch den 200-Wochen-Trend schneidet – ein bärischer Indikator.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der 200-Wochen-Trend mehrmals als Signal für das Ende eines Bärenmarkts für Bitcoin fungierte. Allerdings wurde diese Rolle im aktuellen Bärenmarkt aufgegeben, da der Kurs erstmals deutlich unter den 200-Wochen-Trend gesunken ist. Aktuell notiert der Bitcoin-Kurs seit neun Monaten unterhalb des 200-Wochen-Trends.

Dennoch könnte der Bärenmarkt bald sein Ende finden, wenn man die historischen Preiszyklen von Bitcoin und die bevorstehende Halbierung im Mai 2024 berücksichtigt. Basierend auf diesen Zyklen könnte der Kurs sich bereits in einer neuen Konsolidierungsphase befinden, die von hoher Preisvolatilität und Seitwärtsbewegungen gekennzeichnet ist.

Für das Jahr 2023 erwarte ich weiterhin eine Fortsetzung der Konsolidierungsphase, möglicherweise mit einer ausgeprägten Zwischenrallye, ähnlich wie 2019. Ein Ausbruch über den 200-Wochen-Trend ist jedoch erforderlich, um den Bullenmarkt zu bestätigen. Sollte sich ein solches Szenario wie 2019 abspielen, ist dennoch eine heftige Korrektur Anfang 2024 oder Ende 2023 zu erwarten, da eine Rezession, straffe Geldpolitik der US-Notenbank und weitere Verwerfungen im Bankensektor noch ihren Tribut fordern dürften.

In Anbetracht des extremen Marktchaos ist es nicht ausgeschlossen, dass der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr sogar bis auf 100.000 Dollar steigen könnte – genauso wie ein Absturz auf 10.000 Dollar ebenso kein komplett überraschendes Szenario wäre. Derzeit ist absolut alles möglich. Dennoch bleibt das skizzierte Szenario mit einer Zwischenrallye, gefolgt von einer Korrektur und einem anschließenden Bullenmarkt um die Halbierung 2024 herum, die wahrscheinlichste Variante.

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