In dieser Ausgabe
Blick auf die Charts:
-
Bitcoin
Blick auf das Makro-Bild:
-
MSCI-Entscheidung für MicroStrategy
-
Trump will Immobilienmarkt unterstützen
-
US-Zollentscheid
-
US-Arbeitsmarktbericht
-
Yen-Carry-Trade bleibt auch 2026 ein Thema
Weitere spannende News:
-
Janet Yellen zeigt, was schief läuft
Learnings/Empfehlungen:
-
Causa Venezuela aus Makro-Sicht
Blick auf die Charts
Bitcoin
Bitcoin ist konstruktiv ins neue Jahr gestartet und konnte sowohl die runde Marke von 90.000 Dollar als auch seinen 50-Tage-Trend zurückerobern. Insgesamt bleibt der Kurs jedoch in der Seitwärtsrange zwischen 86.000 und 93.000 Dollar gefangen.

Aktuell findet ein Test des 50-Tage-Trends als Support statt. Sollte dieser auf Wochenbasis gelingen, steigt die Chance eines erfolgreichen Ausbruchs aus der Seitwärtsrange und ein Angriff auf den 200-Tage-Trend als maßgeblicher Hürde für eine Rückkehr in bullisches Momentum würde in den Fokus rücken.
JPMorgan sieht für den Krypto-Markt das Schlimmste überstanden
Nach Einschätzung von JPMorgan verliert die jüngste Korrektur am Kryptomarkt an Dynamik, da Flow- und Positionierungsdaten auf eine beginnende Stabilisierung hindeuten. Besonders in Perpetual Futures sowie in Positionsindikatoren auf Basis von CME-Futures zeigen sich seit Januar Anzeichen einer Bodenbildung bei Bitcoin und Ethereum. Zuvor hatten starke ETF-Abflüsse im Dezember – im Kontrast zu Rekordzuflüssen in globale Aktien-ETFs – verdeutlicht, wie stark Investoren ihr Krypto-Exposure zum Jahresende reduziert hatten. Inzwischen lässt der Verkaufsdruck jedoch nach: Die Kapitalflüsse in Bitcoin- und Ether-ETFs stabilisieren sich, und JPMorgan geht davon aus, dass der Großteil des De-Riskings aus dem vierten Quartal 2025 abgeschlossen ist.
Unterstützend wirkt zudem die Entscheidung von MSCI, Bitcoin und Krypto-Treasury-Unternehmen im Index-Review Februar 2026 nicht auszuschließen, wodurch das Risiko erzwungener Verkäufe sinkt. Eine Verschlechterung der Marktliquidität sieht die Bank nicht; vielmehr gilt das De-Risking nach der MSCI-Ankündigung im Oktober als Hauptauslöser der Korrektur. Insgesamt sprechen die Daten laut JPMorgan eher für eine Bodenbildungsphase als für den Beginn einer neuen Abwärtsbewegung.
Blick auf das Makro-Bild
…






