In dieser Ausgabe
Blick auf die Charts:
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Bitcoin – Risk on und geringerer Drawdown
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Altcoins – weiter im Abgrund
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Aktienmärkte – JPM nennt 3 Szenarien
Blick auf das Makro-Bild:
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US-Inflationsdaten
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Iran-Krieg – wird Bitcoin zum großen Profiteur?
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Blick auf die Geldpolitik
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Clarity Act
Weitere spannende News:
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Einordnung zum Thema Quantenangriffe – wie realistisch ist die Gefahr wirklich?
Blick auf die Charts
Profitiert Bitcoin von einer nun wieder steigenden Risikobereitschaft?
Bitcoin konnte zuletzt zulegen, da Trader wieder verstärkt Risiko eingehen, nachdem sich das geopolitische Umfeld etwas entspannt hat. Auffällig ist dabei, dass der Anstieg nicht primär durch das Eindecken von Short-Positionen getrieben wurde, sondern durch den Aufbau neuer Positionen. Darauf deutet ein deutlicher Anstieg des Open Interest bei Perpetual Futures hin, der sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum innerhalb von 24 Stunden um jeweils über zwei Milliarden Dollar gestiegen ist. Steigende Kurse bei gleichzeitig wachsendem Open Interest sprechen in der Regel für frisches Kapital im Markt und eine höhere Überzeugung der Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu kurzfristigen Short-Squeeze-Rallys, die oft schnell wieder abflauen, kann eine solche Bewegung eher auf eine mögliche Fortsetzung des Trends hindeuten. Unterstützt wird diese Entwicklung durch ein verbessertes makroökonomisches Sentiment, wodurch Trader offenbar wieder bereit sind, verstärkt Leverage einzusetzen. Auch wenn dies keine Garantie für eine nachhaltige Rally ist, deutet die aktuelle Dynamik darauf hin, dass es sich weniger um eine kurzfristige Gegenbewegung als vielmehr um den möglichen Beginn einer breiteren Erholung der Risikobereitschaft im Kryptomarkt handeln könnte.
Bitcoin – Volatilität geht insgesamt zurück
Der aktuelle Bitcoin-Zyklus unterscheidet sich in mehreren zentralen Aspekten deutlich von früheren Marktphasen und liefert wichtige Hinweise auf eine strukturelle Reifung des Marktes. Während frühere Zyklen regelmäßig von massiven Drawdowns im Bereich von 80 % bis 90 % geprägt waren, fällt der Rückgang im laufenden Zyklus bislang deutlich moderater aus. Vom Allzeithoch bei rund 126.000 Dollar korrigierte Bitcoin um etwa 50 % und markierte Anfang Februar bei etwas über 60.000 Dollar ein zyklisches Tief.
Aktuell notiert der Kurs weiterhin rund 46 % unter dem Hoch. Im Vergleich dazu verlor Bitcoin im vorherigen Zyklus zwischen 2021 und 2022 rund 77 % an Wert. Diese Entwicklung stützt die These abnehmender Ausschläge („diminishing returns“), wonach sowohl die Aufwärts- als auch die Abwärtsbewegungen von Zyklus zu Zyklus weniger extrem ausfallen.
Diese Dynamik wird von Marktbeobachtern zunehmend als Zeichen einer fortschreitenden Institutionalisierung interpretiert. Die geringere Volatilität sowie die vergleichsweise stabilen Kursstrukturen deuten darauf hin, dass sich Bitcoin schrittweise von einem spekulativen Risikoasset hin zu einem etablierteren Wertspeicher entwickelt. Das wachsende institutionelle Vertrauen könnte langfristig die Grundlage für eine breitere Adoption bilden und gleichzeitig die klassischen Boom-Bust-Zyklen weiter abflachen.
Zyklus-Boden im September erreicht?
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