In dieser Ausgabe
Blick auf die Charts:
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Bitcoin
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Anleihemärkte
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Aktienmärkte
Blick auf das Makro-Bild:
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Rezessionsgefahren durch Nahost-Konflikt
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Clarity Act
Learnings/Empfehlungen:
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Goldman Sachs sieht Krypto-Bärenmarkt-Boden fast erreicht
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Yen/USD wird erneut zum Risiko
Blick auf die Charts
Bitcoin zeigt nun doch wieder Schwäche
Der Bitcoin-Kurs steht aktuell unter Druck und nähert sich der Marke von 66.000 Dollar. Damit zeichnet sich der sechste Verlustmonat in Folge ab – ein ungewöhnlich schwaches Signal, das zuletzt während des Bärenmarktes 2018 zu beobachten war. Trotz der relativen Stärke seit dem Beginn des Iran-Kriegs bleibt Bitcoin strukturell in einem Bärenmarkt.

Charttechnisch bleibt der langfristige Aufwärtstrend seit dem Bärenmarktboden 2018 der wichtigste Support, nachdem jüngst sowohl die runde Marke von 70.000 Dollar als auch der exponentielle 200-Wochen-Trend als Unterstützung wieder abgegeben werden mussten.

Interessanterweise konnte Bitcoin während des aktuellen Konflikts zeitweise besser abschneiden als Gold, das zuletzt deutliche Verluste verzeichnete. Dennoch sehen Analysten darin keinen Beleg für eine Safe-Haven-Funktion.
Vielmehr bleibt Bitcoin stark von Liquiditätsbedingungen abhängig und reagiert sensibel auf geldpolitische Veränderungen. Während Gold traditionell als Absicherung gegen Unsicherheit dient, verhält sich Bitcoin weiterhin wie ein wachstumsorientierter Vermögenswert mit hoher Volatilität.
US-Anleihemarkt sendet Warnsignale
Parallel zur geopolitischen Eskalation gerät auch der US-Anleihemarkt zunehmend unter Druck. Die Renditen für Staatsanleihen steigen deutlich – die 10-jährige Anleihe liegt bereits bei über 4,4 Prozent und könnte im Extremfall sogar über 5 Prozent steigen.

Schwache Auktionen im…






