Bitcoin unter Druck: Arthur Hayes warnt vor voreiligen Schlüssen und setzt auf „verdeckte Lockerung“ der Fed

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Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen Wochen deutlich an Boden verloren, doch laut Arthur Hayes, CIO von Maelstrom, ist die Marktdynamik noch nicht vorbei. Während Unsicherheit über die Geldpolitik der US-Notenbank und der anhaltende US-Regierungsstillstand die Märkte belasten, sieht Hayes Chancen auf eine Erholung – sobald die Fed zur „verdeckten quantitativen Lockerung“ übergeht.

Kursentwicklung: Bitcoin fiel am Dienstag unter 104.000 Dollar, konnte sich jedoch über 103.500 Dollar stabilisieren. Auf Monatssicht beträgt das Minus rund 27 Prozent.

Einschätzung von Arthur Hayes: Der Maelstrom-CIO hält das Ende der Marktbewegung für verfrüht. Er erwartet eine neue Aufwärtsphase, sobald die Fed durch eine „verdeckte quantitative Lockerung“ wieder mehr Liquidität in die Märkte bringt – derzeit jedoch belaste eine Liquiditätsknappheit infolge des US-Government-Shutdowns.

Geldpolitik und Marktsentiment: Das CME FedWatch Tool sieht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung bei etwa 72 Prozent. Dennoch sorgt die Unsicherheit über den Kurs der Fed für schwache Risikobereitschaft. In der vergangenen Woche verlor Bitcoin rund 10 Prozent, während fast 1 Milliarde Dollar aus Spot-ETFs abflossen.

Verkäufe von Langzeitinvestoren: Laut Daten von CryptoQuant haben langfristige Halter im Oktober mehr als 827.000 BTC verkauft – im Wert von rund 86 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 4 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots und markiert den stärksten monatlichen Rückgang seit Juli.

Ausblick: Hayes rät Anlegern zur Vorsicht und betont, dass die Marktvolatilität anhalten dürfte, bis der US-Shutdown beendet ist. Langfristig hält er jedoch an seiner Prognose fest, dass Bitcoin bis Jahresende 200.000 Dollar erreichen könnte.

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