Die Chefin von ARK Invest, Cathie Wood, geht davon aus, dass der aktuelle Liquiditätsengpass an den Krypto- und KI-Märkten nur vorübergehend ist. Aus ihrer Sicht sprechen mehrere geldpolitische Signale der US-Notenbank sowie makroökonomische Entwicklungen dafür, dass sich die Lage bereits in den kommenden Wochen deutlich entspannen könnte – trotz zuletzt kräftiger Kursverluste bei Bitcoin und kryptonahen Aktien.
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Mehr Informationen• Liquidität: Cathie Wood erwartet eine schnelle Entspannung des Liquiditätsumfelds durch drei Faktoren: das Ende der quantitativen Straffung durch die Federal Reserve, den Rückfluss staatlicher Mittel nach dem Government Shutdown und eine weitere Zinssenkung im Dezember.
• Makro & Inflation: Sinkende Inflationserwartungen, fallende Ölpreise unter 60 Dollar sowie nachlassender Preisdruck am US-Immobilienmarkt untermauern Woods Einschätzung, dass sich der Inflationstrend weiter abschwächen und der Handlungsspielraum der Notenbank vergrößern dürfte.
• Krypto-Märkte: Bitcoin fiel im November erstmals seit Monaten unter 90.000 Dollar und verlor rund 30 Prozent vom Oktoberhoch. Gleichzeitig kam es zu hohen Abflüssen aus Bitcoin-ETFs, wodurch viele Investoren aktuell unter Wasser liegen.
• ARK-Strategie: ARK Invest nutzte die Schwächephase für aggressive Zukäufe von Krypto-Aktien und -Infrastrukturwerten. Das gesamte Krypto-Exposure der ARK-ETFs liegt mittlerweile bei über 2,15 Billionen Dollar, mit besonders hoher Gewichtung in ARKF und ARKW.
• KI-Investments: Wood weist Blasenwarnungen im KI-Sektor zurück. Zwar sei die Produktivitätswirkung aktuell noch begrenzt, doch die strategische Bedeutung von KI für Unternehmen nehme weiter zu und rechtfertige langfristige Engagements.
• Bitcoin-Ausblick: Das Bitcoin-Kursziel für 2030 wurde zwar von 1,5 Millionen auf 1,2 Millionen Dollar gesenkt, unter anderem wegen der wachsenden Rolle von Stablecoins in Schwellenländern. Dennoch sieht ARK weiterhin ein Aufwärtspotenzial von rund 1.100 Prozent gegenüber dem heutigen Kurs.





