Der Makroinvestor Raoul Pal argumentiert, dass nicht Narrative oder Adoption, sondern nahezu ausschließlich die globale Liquiditätsentwicklung über Kursbewegungen entscheidet. Nach einem enttäuschenden Jahr 2025 sieht er die Voraussetzungen für einen neuen Krypto-Bullenmarkt, da in den kommenden zwölf Monaten mehrere Billionen Dollar zusätzlich in die Finanzmärkte fließen könnten. Davon dürften nicht nur Bitcoin, sondern vor allem Smart-Contract-Plattformen profitieren.
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Mehr Informationen• Liquidität: Das Scheitern des Krypto-Jahres 2025 erklärt Pal primär mit Liquiditätsentzug. Maßnahmen wie der Wiederaufbau des Treasury General Account, der Abzug aus der Reverse-Repo-Fazilität, ein Government Shutdown sowie neue geopolitische Spannungen hätten Risikoanlagen massiv belastet. Rund 90 Prozent der Preisentwicklung seien laut Pal auf Liquidität zurückzuführen.
• Geldpolitik: Die USA müssen nach Pals Berechnungen in den nächsten zwölf Monaten zwischen 7 und 8 Billionen Dollar an neuer Liquidität schaffen, um allein Zinszahlungen auf die Staatsschulden zu bedienen. Quellen sind unter anderem Anpassungen der Supplementary Leverage Ratio, fiskalische Stimuli sowie bilanzielle Maßnahmen. Politisch getrieben wird dies durch das Interesse der Trump administration, vor den Midterm-Wahlen 2026 wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
• Bitcoin: Bitcoin dürfte als liquider Makro-Asset von der neuen Geldflut profitieren und einen erneuten Bullenmarkt starten. Pal betont jedoch, dass sich viele Investoren zu stark auf Bitcoin und klassische Finanzmarkt-Narrative fokussieren.
• Smart Contracts: Die eigentliche Wachstumsdynamik sieht Pal im Smart-Contract-Sektor. Die DTCC plant, bis Ende 2026 nahezu alle Wertpapiere zu tokenisieren. Jede Tokenisierung erhöht die Nachfrage nach Blockspace und steigert damit den ökonomischen Wert der zugrunde liegenden Netzwerke.
• Altcoins: Institutionelle Investoren – insbesondere aus dem Nahen Osten – sind zwar bereits in Bitcoin investiert, aber deutlich untergewichtet bei Smart-Contract-Plattformen. Sobald sich dieses Narrativ durchsetzt, erwartet Pal stark steigende Nachfrage nach Netzwerken wie Ethereum und Solana, insbesondere wenn sich der makroökonomische Zyklus 2026 weiter aufhellt.




