Raoul Pal: 8 Billionen Dollar Potenzial in 2026 für Bitcoin

bitcoin

Der Makroinvestor Raoul Pal argumentiert, dass nicht Narrative oder Adoption, sondern nahezu ausschließlich die globale Liquiditätsentwicklung über Kursbewegungen entscheidet. Nach einem enttäuschenden Jahr 2025 sieht er die Voraussetzungen für einen neuen Krypto-Bullenmarkt, da in den kommenden zwölf Monaten mehrere Billionen Dollar zusätzlich in die Finanzmärkte fließen könnten. Davon dürften nicht nur Bitcoin, sondern vor allem Smart-Contract-Plattformen profitieren.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Liquidität: Das Scheitern des Krypto-Jahres 2025 erklärt Pal primär mit Liquiditätsentzug. Maßnahmen wie der Wiederaufbau des Treasury General Account, der Abzug aus der Reverse-Repo-Fazilität, ein Government Shutdown sowie neue geopolitische Spannungen hätten Risikoanlagen massiv belastet. Rund 90 Prozent der Preisentwicklung seien laut Pal auf Liquidität zurückzuführen.

Geldpolitik: Die USA müssen nach Pals Berechnungen in den nächsten zwölf Monaten zwischen 7 und 8 Billionen Dollar an neuer Liquidität schaffen, um allein Zinszahlungen auf die Staatsschulden zu bedienen. Quellen sind unter anderem Anpassungen der Supplementary Leverage Ratio, fiskalische Stimuli sowie bilanzielle Maßnahmen. Politisch getrieben wird dies durch das Interesse der Trump administration, vor den Midterm-Wahlen 2026 wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

Bitcoin: Bitcoin dürfte als liquider Makro-Asset von der neuen Geldflut profitieren und einen erneuten Bullenmarkt starten. Pal betont jedoch, dass sich viele Investoren zu stark auf Bitcoin und klassische Finanzmarkt-Narrative fokussieren.

Smart Contracts: Die eigentliche Wachstumsdynamik sieht Pal im Smart-Contract-Sektor. Die DTCC plant, bis Ende 2026 nahezu alle Wertpapiere zu tokenisieren. Jede Tokenisierung erhöht die Nachfrage nach Blockspace und steigert damit den ökonomischen Wert der zugrunde liegenden Netzwerke.

Altcoins: Institutionelle Investoren – insbesondere aus dem Nahen Osten – sind zwar bereits in Bitcoin investiert, aber deutlich untergewichtet bei Smart-Contract-Plattformen. Sobald sich dieses Narrativ durchsetzt, erwartet Pal stark steigende Nachfrage nach Netzwerken wie Ethereum und Solana, insbesondere wenn sich der makroökonomische Zyklus 2026 weiter aufhellt.

Disclaimer* – siehe unten

*Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Sie ersetzen nicht die selbständige, sorgfältige Prüfung und eingehende Analyse des Investments (Due Diligence), sowohl in Bezug auf seine Chancen als auch auf seine Risiken und ihre persönliche Tragbarkeit. Die Informationen stellen ausdrücklich keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder anderen Anlageprodukten dar. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder. Weder der Autor noch decentralist.de haften für Verluste oder Schäden irgendwelcher Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt des Artikels oder einem auf der Grundlage der darin enthaltenen Informationen getätigten Investment stehen.

Disclaimer auf Deutsch: Der Krypto-Sektor jenseits von Bitcoin ist ein verdammtes Casino. Einzelne Coins können zwar komplett durch die Decke gehen, das Risiko eines Totalverlustes ist jedoch auch an der Tagesordnung. Altcoins haben in den meisten Fällen nichts mit Investments zu tun, sondern sind viel mehr reine Spekulation. Wenn ihr am Casino-Tisch Platz nehmt, dann macht ihr das auf eigene Gefahr. Ich zeige hier, wie ich im Krypto-Sektor unterwegs bin und welche Strategien ich benutze, weil ich das Thema liebe und gerne darüber spreche. Ihr könnt mit den Informationen machen, was ihr wollt, ihr seid erwachsen – eine Empfehlung von meiner Seite ist es definitiv nicht. Ich empfehle gar nichts, jeder Mensch sollte eigene, auf ausführlicher Recherche, gesundem Menschenverstand und individueller Risikoabwägung basierende Entscheidungen darüber treffen, was man mit seinem eigenen Geld machen möchte.