MSCI droht Bitcoin-Unternehmen mit Indexausschluss – Michael Saylor geht in die Offensive

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Der Indexanbieter MSCI erwägt den Ausschluss von Unternehmen, deren Bilanz zu mehr als 50 Prozent aus digitalen Vermögenswerten besteht. Besonders betroffen wäre Strategy, das weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Executive Chairman Michael Saylor kritisiert den Vorschlag scharf und warnt vor negativen Folgen für die Innovationskraft der US-Wirtschaft sowie die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin.

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MSCI-Vorschlag: Der Indexanbieter prüft, Firmen mit über 50 Prozent digitaler Vermögenswerte in der Bilanz aus wichtigen Aktienindizes auszuschließen – mit potenziellen Kapitalabflüssen in Milliardenhöhe für Strategy.
Diskriminierungsvorwurf: Strategy bezeichnet die Schwelle als willkürlich und diskriminierend, da Unternehmen traditionell nach Geschäftstätigkeit klassifiziert werden – nicht nach einzelnen Bilanzpositionen.
Volatilitätsproblem: Die Grenze wäre direkt an den Bitcoin-Preis gekoppelt und würde zu instabilen Indexzugehörigkeiten führen, selbst ohne operative Veränderungen.
Branchenprotest: Bitcoin For Corporations koordiniert eine Gegeninitiative; bis zu 39 Unternehmen könnten betroffen sein.
Konflikt mit US-Politik: Strategy warnt, der MSCI-Vorschlag bremse Investitionen in digitale Assets und widerspreche der innovationsfreundlichen US-Regierung.
Signalwirkung für Bitcoin: Ein Ausschluss könnte andere börsennotierte Firmen davon abhalten, Bitcoin in ihre Bilanz aufzunehmen; eine Ablehnung des Vorschlags würde institutionelle Akzeptanz stärken.
Saylors Einfluss: Michael Saylor hält 42 Prozent der Stimmrechte; trotz Verlust der Mehrheit steuert er weiter die Bitcoin-Strategie des Unternehmens.
Neue BTC-Käufe: Strategy erhöhte seine Bestände Anfang Dezember auf 660’624 BTC, durchschnittlicher Einstandspreis knapp 75’000 Dollar pro Bitcoin, Gesamtinvestition rund 49,4 Milliarden Dollar.
Unternehmensausrichtung: Seit der Umbenennung zu Strategy dominiert Bitcoin über 85 Prozent des Unternehmenswerts; Softwaregeschäft spielt nur noch eine Nebenrolle.
Finanzpolster: Das Unternehmen hält 1,44 Milliarden Dollar zur Bedienung von Dividenden und Schulden bereit.

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