Krypto-Markt unter Druck: Analyst vergleicht aktuelle Lage mit Dotcom-Nachwirkungen

Der Kryptomarkt steht laut Analyst Jordi Visser unter anhaltendem Verkaufsdruck durch Großinvestoren und Langzeit-Halter. Diese Dynamik erinnere stark an die Zeit nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000, als Investoren aus Liquiditätsgründen in jeder Kurserholung verkauften. Visser sieht die Konsolidierungsphase jedoch bald enden und erwartet eine Erholung innerhalb eines Jahres.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Verkaufsdruck: Große Krypto-Investoren („Whales“) und Langzeit-Halter verkaufen derzeit massiv, was die Kurse von Bitcoin und Altcoins unter Druck setzt.

Parallele zur Dotcom-Blase: Visser zieht einen Vergleich zur Tech-Krise der 2000er-Jahre, als Venture-Capital-Investoren nach langen Sperrfristen ihre Anteile verkauften und damit die Märkte jahrelang belasteten.

Erholungsphase in Sicht: Laut Visser dürfte die aktuelle Konsolidierung im Kryptomarkt innerhalb eines Jahres enden – eine langwierige 16-jährige Erholungsphase wie nach der Dotcom-Blase sei nicht zu erwarten.

Marktlage: Seit Oktober mehren sich Anzeichen für einen Bärenmarkt. Bitcoin zeigt Stabilisierung um die Marke von 100.000 Dollar, während einige Analysten einen Rückgang auf 92.000 Dollar nicht ausschließen.

Nachfrageproblem: Laut CryptoQuant-Analyst Julio Moreno verkaufen Langzeit-Halter schneller, als neue Käufer hinzukommen – die sinkende Nachfrage verstärkt den Preisdruck zusätzlich.

Disclaimer* – siehe unten

*Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Sie ersetzen nicht die selbständige, sorgfältige Prüfung und eingehende Analyse des Investments (Due Diligence), sowohl in Bezug auf seine Chancen als auch auf seine Risiken und ihre persönliche Tragbarkeit. Die Informationen stellen ausdrücklich keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder anderen Anlageprodukten dar. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder. Weder der Autor noch decentralist.de haften für Verluste oder Schäden irgendwelcher Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt des Artikels oder einem auf der Grundlage der darin enthaltenen Informationen getätigten Investment stehen.

Disclaimer auf Deutsch: Der Krypto-Sektor jenseits von Bitcoin ist ein verdammtes Casino. Einzelne Coins können zwar komplett durch die Decke gehen, das Risiko eines Totalverlustes ist jedoch auch an der Tagesordnung. Altcoins haben in den meisten Fällen nichts mit Investments zu tun, sondern sind viel mehr reine Spekulation. Wenn ihr am Casino-Tisch Platz nehmt, dann macht ihr das auf eigene Gefahr. Ich zeige hier, wie ich im Krypto-Sektor unterwegs bin und welche Strategien ich benutze, weil ich das Thema liebe und gerne darüber spreche. Ihr könnt mit den Informationen machen, was ihr wollt, ihr seid erwachsen – eine Empfehlung von meiner Seite ist es definitiv nicht. Ich empfehle gar nichts, jeder Mensch sollte eigene, auf ausführlicher Recherche, gesundem Menschenverstand und individueller Risikoabwägung basierende Entscheidungen darüber treffen, was man mit seinem eigenen Geld machen möchte.