JPMorgan sieht Bitcoin deutlich unterbewertet – theoretisches Kursziel bei 170.000 Dollar

a golden bitcoin sitting on top of a table

Analysten der US-Großbank JPMorgan halten Bitcoin derzeit für klar unterbewertet, wenn man die Volatilität im Vergleich zu Gold berücksichtigt. Während die Bank ein erhebliches Aufwärtspotenzial sieht, zeigen sich andere Marktbeobachter vorsichtiger und verweisen auf makroökonomische Risiken und eine neue „Reifephase“ im Bitcoin-Markt.

Bewertung: Laut JPMorgan liegt das faire Preisniveau von Bitcoin – angepasst an die höhere Volatilität im Vergleich zu Gold – bei rund 170.000 Dollar, was einem Potenzial von etwa 67 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht.

Volatilitätsfaktor: Die Bank berechnet den Bitcoin/Gold-Volatilitätsfaktor mit 1,8, was bedeutet, dass Bitcoin 1,8-mal riskanter ist als Gold. Trotz dieses höheren Risikos sei der aktuelle Marktwert von rund 2,1 Billionen Dollar zu niedrig.

Marktlage: Der Bitcoin-Kurs fiel zuletzt unter 100.000 Dollar, womit eine wichtige psychologische Unterstützungslinie gebrochen wurde – das erste Mal seit vier Monaten.

Analystenstimmen: Andere Marktteilnehmer zeigen sich zurückhaltender. So senkte Galaxy Digital seine Bitcoin-Prognose für 2025 von 185.000 auf 120.000 Dollar, unter anderem wegen massiver Verkäufe durch große Investoren (Whales) und veränderter Marktstrukturen.

Neue Marktphase: Laut Galaxy-Research-Chef Alex Thorn befindet sich Bitcoin nun in einer „Reifephase“, geprägt von institutioneller Nachfrage, geringerer Volatilität und dominanten ETF-Zuflüssen. Diese Faktoren könnten zukünftige Kursanstiege verlangsamen, auch wenn der langfristige Trend positiv bleibt.

Disclaimer* – siehe unten

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