Laut dem neuen Future Finance 2025 Report der Sygnum Bank bleibt das Interesse institutioneller Investoren an Kryptowährungen ungebrochen. Über die Hälfte der befragten Marktteilnehmer plant, ihre Krypto-Allokationen bis Jahresende zu erhöhen. Der Fokus verschiebt sich dabei zunehmend von spekulativen Wetten hin zu strategischer Diversifikation. Dennoch erwarten viele, dass die aktuelle Marktdynamik spätestens 2026 an Schwung verliert.
• Anlageinteresse: 61 % der institutionellen und vermögenden Investoren wollen ihre Krypto-Investitionen ausbauen, 38 % planen zusätzliche Käufe im vierten Quartal 2025. Hauptgrund ist Diversifikation statt Spekulation.
• Strategien: Aktiv gemanagte Ansätze dominieren mit 42 %, gefolgt von Indexstrategien (39 %). Einzeltoken-Wetten verlieren an Bedeutung – gefragt sind flexible Mandate, die auf Markt- und Regulierungsänderungen reagieren können.
• ETF-Nachfrage: Über 80 % wünschen sich breitere Krypto-ETF-Angebote über Bitcoin und Ether hinaus. Besonders gefragt sind Solana- und Multi-Asset-Produkte. 70 % würden mehr investieren, wenn Staking in ETFs möglich wäre.
• Tokenisierung: Das Interesse an tokenisierten Real-World-Assets ist stark gestiegen – von 6 % auf 26 % im Jahresvergleich. Investoren zeigen wachsendes Vertrauen in regulierte Onchain-Produkte wie tokenisierte Anleihen und Fonds.
• Marktausblick: Für 2025 sieht Sygnum ein Umfeld „kontrollierten Risikos“ mit starken Nachfrageimpulsen. Ab 2026 rechnen viele Anleger jedoch mit einer Abkühlung aufgrund regulatorischer Unsicherheiten und sinkender Liquidität.
• Langfristige Perspektive: 91 % der Befragten sehen Krypto als Schlüssel zur langfristigen Vermögenserhaltung, 81 % halten Bitcoin für ein geeignetes Reserve-Asset. Rund 70 % betrachten das Halten von Cash gegenüber Bitcoin über fünf Jahre als hohen Opportunitätsverlust.




