Cathie Wood, CEO von ARK Invest, hält den klassischen Bitcoin-Vier-Jahres-Zyklus für überholt. Ihrer Analyse zufolge stabilisieren institutionelle Investoren den Markt zunehmend, was die typischen Kurseinbrüche früherer Zyklen verhindert. Gleichzeitig senkt ARK Invest seine langfristige Bitcoin-Prognose aufgrund der wachsenden Bedeutung von Stablecoins. Der Markt wird laut Wood immer stärker von makroökonomischen Kräften geprägt, was zu einer strukturellen Neuausrichtung des gesamten Zyklus führt.
• Ende des Zyklus:
Die historische Logik des Vier-Jahres-Zyklus – getrieben vom Bitcoin-Halving und massiven Korrekturen – verliert ihre Gültigkeit, da sich der Markt entkoppelt und weniger volatil reagiert.
• Institutionelle Stabilität:
Große Kapitalzuflüsse durch ETFs und börsennotierte Unternehmen fungieren als Preispuffer und verhindern starke Einbrüche; die maximale Korrektur des aktuellen Zyklus liegt bisher nur bei 26 Prozent.
• Prognoseanpassung:
ARK Invest senkt das Kursziel für 2030 auf 1.2 Millionen Dollar, da Stablecoins zunehmend Funktionen übernehmen, die lange Bitcoin zugeschrieben wurden.
• Makrotreiber:
Zinsentscheidungen, Inflation und globale Liquidität bestimmen den Zyklus inzwischen stärker als das Halving – ein Wandel, den auch andere Marktakteure wie MicroStrategy und Grayscale bestätigen.
• Bitcoin vs. Gold:
Wood erwartet, dass Bitcoin 2026 Gold als bevorzugten Wertspeicher überholt, da der Eintritt in eine neue Innovationsphase („AI age“) Kapitalströme umlenkt.
• Ausblick 2026:
Der Markt stabilisiert sich, Bitcoin bleibt risk-on und könnte – entgegen früherer Muster – im Jahr 2026 eine positive Performance liefern.




