Der bekannte Krypto-Analyst Rekt Capital prognostiziert, dass das Bitcoin-Zyklushoch bereits im Oktober oder November 2025 erreicht sein könnte. Doch es gibt gute Gründe anzunehmen, dass der aktuelle Zyklus länger dauert als bisherige. In dieser Analyse werden technische und fundamentale Argumente gegenübergestellt – mit überraschendem Ergebnis.
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Mehr Informationen• Zyklusmodell:
Rekt Capital sieht den Peak 518–550 Tage nach dem letzten Halving (April 2024), was auf Oktober/November 2025 hindeutet. Die aktuelle Konsolidierung unter dem Allzeithoch passt historisch zur Endphase eines Bullenmarkts.
• Kritikpunkt:
Rein technische Analysen wie die von Rekt Capital blenden fundamentale Faktoren wie Liquidität, Geldpolitik und makroökonomische Dynamik aus – diese sind jedoch entscheidend für den Marktverlauf.
• Makro-Lage:
Der aktuelle Liquiditätszyklus ist verzögert, da die US-Notenbank ihre straffe Geldpolitik länger beibehält als in früheren Zyklen. Die USA benötigen dringend frisches Kapital zur Refinanzierung – doch neue Liquidität ist bisher nicht ausreichend vorhanden.
• Szenario 1 – Verlängerter Zyklus:
Wenn sich der Liquiditätszufluss weiter verzögert, könnte sich der Bullenmarkt bis 2026 ausdehnen – der klassische Vierjahreszyklus wäre damit überholt.
• Szenario 2 – Schuldenkrise eskaliert:
Eine ungeordnete Lösung der US-Schuldenproblematik könnte zu Marktturbulenzen führen. Kurzfristige Abverkäufe wären möglich, langfristig aber könnte Bitcoin durch den Vertrauensverlust in den Dollar profitieren.
• Fazit:
Ein „Kollaps nach oben“ erscheint wahrscheinlicher als ein baldiger Bärenmarkt. Bitcoin etabliert sich zunehmend als Absicherung gegen systemische Risiken – das klassische Zyklusmodell könnte bald der Vergangenheit angehören.





