Bitcoin vor möglicher Trendwende: Grayscale sieht Ende des Vierjahres-Zyklus und neue Hochs 2026

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Nach dem jüngsten Kursrückgang von Bitcoin mehren sich die Anzeichen für eine Bodenbildung. Der Vermögensverwalter Grayscale hält einen längeren Abschwung für unwahrscheinlich und geht davon aus, dass Bitcoin den klassischen Vierjahres-Halving-Zyklus hinter sich lassen könnte. Entscheidende Impulse werden vor allem für das Jahr 2026 erwartet – durch Geldpolitik und Regulierung in den USA.

Bodenbildung: Trotz eines Kursrückgangs von rund 32 Prozent zeigen Marktdaten wie ein stark erhöhter Options-Skew, dass Investoren bereits umfangreich gegen weitere Verluste abgesichert sind – ein Hinweis auf ein mögliches lokales Tief.

Zyklusbruch: Grayscale stellt die bisher gültige Vierjahres-Zyklusthese infrage und hält es für realistisch, dass Bitcoin bereits 2026 neue Allzeithochs erreicht, unabhängig vom klassischen Halving-Muster.

ETF-Flows: US-Spot-Bitcoin-ETFs belasteten den Markt im November mit Nettoabflüssen von 3,48 Milliarden Dollar, zuletzt wurden jedoch wieder mehrere Tage in Folge Zuflüsse verzeichnet – ein erstes Signal zurückkehrender Käufer.

Schlüsselzonen: Kurzfristig muss Bitcoin den Bereich im niedrigen 90.000-Dollar-Niveau zurückerobern, um einen Rückfall in die Zone zwischen 80.000 und 85.000 Dollar zu vermeiden.

Fed-Impuls: Die Zinspolitik der US Federal Reserve gilt als größter kurzfristiger Unsicherheitsfaktor, wobei der Markt aktuell mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung einpreist.

Regulierung: Fortschritte bei der US-Kryptogesetzgebung, etwa durch den CLARITY Act und den geplanten Responsible Financial Innovation Act, könnten 2026 zusätzliche institutionelle Investoren in den Markt bringen.

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