Bitcoin und Quantencomputer: Wie groß ist die Gefahr wirklich?

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Quantencomputer gelten als eine der mächtigsten Zukunftstechnologien – und als potenzielle Bedrohung für heutige Verschlüsselungsverfahren. Kein Wunder also, dass die Frage wieder lauter wird: Kann Bitcoin durch Quantencomputer geknackt werden?

In der neuen Folge von Big Bitcoin Business sprechen wir genau darüber: Was wäre bei einem Quantenangriff überhaupt gefährdet? Welche Bitcoin-Adressen sind besonders exponiert? Und was bedeutet das Thema aus Anlegerperspektive?

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Klar ist: Bitcoin ist aktuell nicht „quantensicher“. Besonders alte Legacy-Adressen, bei denen Public Keys bereits bekannt sind, gelten als anfälliger. Auch bestimmte neuere Adressformate stehen in der Diskussion. Das bedeutet aber nicht, dass Bitcoin morgen vor dem Aus steht. Die eigentliche Frage lautet eher: Wie schnell entwickelt sich Quantencomputing – und wie rechtzeitig kann das Bitcoin-Netzwerk reagieren?

Ein aktuelles Google-Paper hat die Debatte neu entfacht, weil es nahelegt, dass leistungsfähige Quantenangriffe mit weniger Ressourcen möglich sein könnten als bisher angenommen. Gleichzeitig betrifft das Problem nicht nur Bitcoin, sondern große Teile der digitalen Infrastruktur: Banken, Behörden, Unternehmen, E-Mail-Verschlüsselung und viele weitere Systeme basieren ebenfalls auf Kryptografie.

Für Bitcoin kommt eine besondere Herausforderung hinzu: Selbst wenn technische Lösungen möglich sind, muss sich ein dezentrales Netzwerk erst auf den richtigen Weg einigen. Soft Fork, Hard Fork, neue Adressformate, mögliche Schutzmaßnahmen für alte Coins – all das wirft schwierige technische und politische Fragen auf.

Aus Anlegersicht bleibt die Lage deshalb differenziert. Panik ist nicht angebracht, Ignoranz aber auch nicht. Wer Bitcoin selbst verwahrt, sollte prüfen, welche Adressformate genutzt werden und die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Der Investment Case von Bitcoin steht durch das Thema Quantencomputer aus heutiger Sicht nicht automatisch infrage – aber es ist ein Risiko, das künftig stärker beobachtet werden muss.

Die ganze Diskussion hört ihr in der neuen Folge von Big Bitcoin Business.

Disclaimer* – siehe unten

*Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Sie ersetzen nicht die selbständige, sorgfältige Prüfung und eingehende Analyse des Investments (Due Diligence), sowohl in Bezug auf seine Chancen als auch auf seine Risiken und ihre persönliche Tragbarkeit. Die Informationen stellen ausdrücklich keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder anderen Anlageprodukten dar. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder. Weder der Autor noch decentralist.de haften für Verluste oder Schäden irgendwelcher Art, die im Zusammenhang mit dem Inhalt des Artikels oder einem auf der Grundlage der darin enthaltenen Informationen getätigten Investment stehen.

Disclaimer auf Deutsch: Der Krypto-Sektor jenseits von Bitcoin ist ein verdammtes Casino. Einzelne Coins können zwar komplett durch die Decke gehen, das Risiko eines Totalverlustes ist jedoch auch an der Tagesordnung. Altcoins haben in den meisten Fällen nichts mit Investments zu tun, sondern sind viel mehr reine Spekulation. Wenn ihr am Casino-Tisch Platz nehmt, dann macht ihr das auf eigene Gefahr. Ich zeige hier, wie ich im Krypto-Sektor unterwegs bin und welche Strategien ich benutze, weil ich das Thema liebe und gerne darüber spreche. Ihr könnt mit den Informationen machen, was ihr wollt, ihr seid erwachsen – eine Empfehlung von meiner Seite ist es definitiv nicht. Ich empfehle gar nichts, jeder Mensch sollte eigene, auf ausführlicher Recherche, gesundem Menschenverstand und individueller Risikoabwägung basierende Entscheidungen darüber treffen, was man mit seinem eigenen Geld machen möchte.