Trotz saisonal schwacher Marktbedingungen und geringer Aktivität von Privatanlegern erreicht Bitcoin neue Allzeithochs. Laut dem Krypto-Analysehaus 21Shares sprechen starke Fundamentaldaten und ein massives Nachfrageübergewicht gegen eine baldige Korrektur. Dennoch bleiben makroökonomische Risiken ein Unsicherheitsfaktor.
• Nachfrageüberhang: Die Kombination aus stark steigender Nachfrage und schwindendem Angebot stützt den Bitcoin-Kurs laut 21Shares-Analyst Matt Mena nachhaltig.
• Rekordtiefes Angebot: Die BTC-Bestände auf Börsen und OTC-Plattformen befinden sich auf Allzeittiefs – neue Marktteilnehmer kaufen schneller, als Miner liefern können.
• ETF-Zuflüsse: US-Bitcoin-ETFs haben in der ersten Jahreshälfte ein Vielfaches der erwarteten Jahresproduktion absorbiert – zusätzlich kaufen Unternehmen weiter BTC auf.
• Geringes Retail-Interesse: Trotz neuer Allzeithochs (zuletzt 122.884 Dollar) bleibt das Interesse von Privatanlegern gering, wie u. a. die schwachen Google-Suchanfragen zeigen.
• Makro-Risiken: Eine härtere Zollpolitik unter Trump oder verzögerte Zinssenkungen durch die Fed könnten eine Korrektur am Kryptomarkt auslösen.
• Starker Sommer: Historisch schwächelt Bitcoin im dritten Quartal – aktuell jedoch zeigt der Markt trotz geringer Liquidität ungewohnte Stärke.
• Positiver Ausblick: 21Shares erwartet nach dem Sommer eine Fortsetzung des Aufwärtstrends – größere Rücksetzer innerhalb der nächsten sechs Monate gelten als unwahrscheinlich.




