Bitcoin könnte sich nach Einschätzung einiger Marktbeobachter einem zyklischen Tief nähern. Ein Makromodell auf Basis der zehnjährigen Staatsanleiherenditen der USA und Chinas sowie On-Chain-Daten großer Investoren liefern Hinweise darauf, dass die Kryptowährung vor einer möglichen Erholungsphase stehen könnte.
Makromodell signalisiert mögliches zyklisches Tief
Ein vom Analysten AO vorgestelltes Modell kombiniert den Stochastic RSI mit dem Produkt der zehnjährigen Staatsanleiherenditen der USA und Chinas. Wird dieser Indikator mit der historischen Kursentwicklung von Bitcoin verglichen, zeigen sich auffällige Parallelen: Bullishe Crossovers aus überverkauften Bereichen traten in der Vergangenheit häufig nahe bedeutender Marktböden auf.
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Mehr InformationenHistorische Beispiele unterstreichen diese Beobachtung. Ein entsprechendes Signal ging im Jahr 2013 einer Kursrally von rund 8.700 Prozent voraus. Vor dem Bullenmarkt 2017 erschien ein ähnliches Signal vor einem Anstieg von etwa 1.900 Prozent. Auch im Zyklus 2020–2021 sowie vor der Erholung im Jahr 2023 traten vergleichbare Muster auf, denen deutliche Kursgewinne folgten.
Im März registrierten Analysten erneut ein solches bullishes Crossover. Einige Marktbeobachter interpretieren dies als Hinweis darauf, dass Bitcoin in den kommenden Monaten deutlich höhere Kurse erreichen könnte.
Wale kaufen wieder Bitcoin
Auch On-Chain-Daten stützen die These eines möglichen Marktbodens. Wallets mit Beständen zwischen 1.000 und 10.000 Bitcoin – eine Gruppe, die häufig als „Wale“ bezeichnet wird – haben während der jüngsten Kursschwäche wieder verstärkt akkumuliert.
Ein ähnliches Verhalten war bereits Anfang 2023 zu beobachten. Damals begannen große Investoren ebenfalls nahe den damaligen Tiefständen mit Käufen, bevor Bitcoin anschließend um mehr als 350 Prozent zulegte. Vergleichbare Akkumulationsphasen traten auch vor den großen Aufwärtsbewegungen der Jahre 2017 und 2020 auf.
Die aktuelle Entwicklung könnte daher darauf hindeuten, dass institutionelle oder vermögende Investoren die niedrigeren Kurse nutzen, um ihre Bestände auszubauen.





