Bitcoin im Wandel: Warum der Zyklus größer ist als das Vierjahres-Modell

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Der Bitcoin-Markt wird seit Jahren anhand des klassischen Vierjahres-Zyklus rund um das Halving interpretiert. Laut Analyst Michaël van de Poppe greift dieses Modell jedoch zunehmend zu kurz. Institutionelle Zuflüsse, Spot-Bitcoin-ETFs, globale Liquidität und makroökonomische Faktoren prägen den aktuellen Zyklus stärker als die bloße Angebotsverknappung. Die zentralen Indikatoren deuten darauf hin, dass sich Bitcoin nicht am Ende, sondern erst in der Mitte eines deutlich größeren Marktzyklus befindet.

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Marktstruktur: Der traditionelle Vierjahres-Zyklus verliert an Relevanz, da Bitcoin zwar weiterhin zyklisch handelt, jedoch nicht mehr entlang fixer Zeitachsen, sondern stärker makro- und liquiditätsgetrieben ist.

Korrekturphase: Der jüngste Rückgang von rund 35 Prozent stellt keinen Strukturbruch dar, sondern entspricht einer normalen Zwischenkorrektur innerhalb eines laufenden Aufwärtstrends.

ETF-Effekt: Spot-Bitcoin-ETFs haben durch massive Käufe einen neuen strukturellen Preisboden oberhalb von 80.000 Dollar etabliert und die Käuferbasis nachhaltig verändert.

Makroumfeld: Trotz ETF-Nachfrage bleibt der makroökonomische Gegenwind bestehen, mit hohen Zinsen, laufendem Quantitative Tightening und anhaltender globaler Unsicherheit.

Gold-Signal: Die aktuelle Stärke von Gold deutet auf Unsicherheit im Wirtschaftssystem hin und erklärt, warum Risikoassets wie Bitcoin temporär ausgebremst werden.

Längerer Zyklus: Der aktuelle Marktverlauf ähnelt zunehmend längeren Liquiditätszyklen von acht bis zehn Jahren, was darauf hindeutet, dass 2025 eher eine Mittel- als eine Endphase des Zyklus sein könnte.

Währungsindikatoren: Historische Zusammenhänge zwischen dem chinesischen Yuan und ETH/BTC sprechen für eine frühe bis mittlere Zyklusphase und nicht für ein Markt-Top.

Konjunktursignale: Verbesserte PMI-Daten und erste Liquiditätsmaßnahmen der US-Zentralbank deuten auf eine Erholung des Wirtschaftszyklus hin, die sich in den Jahren 2026 bis 2027 verstärken dürfte.

Ausblick: Regulatorische Fortschritte, steigendes institutionelles Interesse und erwartete Zinssenkungen sprechen gegen ein nahes Ende des Bitcoin-Zyklus.

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