Die jüngste Keynote von SwissBorg stand ganz im Zeichen einer grundlegenden Neuausrichtung des BORG-Tokens und des Ökosystems. Im Zentrum stand das überarbeitete Token-Modell, neue Loyalitätsstufen und ein Anreizsystem, das langfristiges Wachstum und eine stärkere Nutzerbindung fördern soll.
Neue Nutzer-Rankings
Ein zentrales Element ist die Einführung der neuen Loyalty Ranks, die die bisherigen Premium-Tiers wie Genesis oder Explorer ersetzen. Das System umfasst die Stufen Standard, Bronze, Silber, Gold, Platin, Diamond und Elite. Um in eine höhere Stufe zu gelangen, müssen Nutzer BORG-Token staken. Die Eintrittsschwelle liegt bei 1.000 BORG für Bronze, während der Elite-Status ab 100.000 BORG erreicht wird. Die Lock-Zeit für gestakte Token wurde deutlich verkürzt: statt 12 Monaten beträgt sie künftig nur noch zwei Wochen.
Alle bestehenden Premium-Mitglieder werden automatisch in das neue System migriert. Langjährige Unterstützer profitieren zusätzlich von Boosts: Genesis-Premium und ICO-Investoren erhalten einen Faktor von 1,3, Series-A-Investoren 1,2. Wer mehrere dieser Vorteile kombiniert, kann bis zu einem 1,5-fachen Boost erreichen. Damit benötigen Investoren mit Genesis-, ICO- und Series-A-Status nur etwa 66.700 BORG, um den Elite-Rang zu erreichen.
Neues Paid-to-Trade-System
Parallel dazu wird ein neues Modell eingeführt: Paid-to-Trade. Dabei erzeugt jede Transaktion im SwissBorg-Ökosystem automatisierte Buybacks von BORG-Token. Nutzer erhalten als Gegenleistung Cashback in BORG, das bei steigenden Kursen im Wert zunimmt. SwissBorg rechnete vor, dass der Kurs des Tokens bereits bei etwa 0,80 Dollar stünde, wenn das Modell seit Anfang 2025 aktiv gewesen wäre – statt bei den aktuell rund 0,40 Dollar.
Die Tokenomics werden durch wöchentliche Buybacks gestützt, in die künftig 50 Prozent aller Handelsgebühren fließen. In einer durchschnittlichen Woche entspricht dies etwa 400.000 Dollar, hochgerechnet rund 20 Millionen Dollar pro Jahr. Da BORG bereits vollständig im Umlauf ist und keine künftigen Unlocks mehr anstehen, liegt das Ziel nun darin, mindestens die Hälfte des Angebots dauerhaft zu staken (gegenwärtig sind es rund 36 bis 40 Prozent).
Das Wichtigste auf einen Blick:
Loyalty Ranks statt Premium-Tiers:
Standard, Bronze, Silber, Gold, Platin, Diamond, Elite.
Schwellenwerte:
Bronze ab 1.000 BORG, Elite ab 100.000 BORG.
Lock-Zeit:
Reduzierung von 12 Monaten auf nur noch 2 Wochen.
Multiplikatoren für Early Supporter:
- Genesis/ICO: 1,3x
- Series A: 1,2x
- Kombination bis zu 1,5x möglich
→ Beispiel: Genesis + ICO + Series A = Elite bereits ab ca. 66.700 BORG.
Tokenomics:
- 50 % aller Handelsgebühren fließen in wöchentliche Buybacks
- Ziel: 50 % des gesamten Angebots staken (aktuell ~36–40 %)
- 100 % der Tokens bereits im Umlauf – keine weiteren Unlocks.
Paid-to-Trade-Modell:
- Jede Transaktion erzeugt Buybacks
- Nutzer erhalten Cashback in BORG
- Potenzial: Trader werden langfristig effektiv „fürs Handeln bezahlt“.
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Mehr InformationenSinkende Gebühren
Auch für die Nutzer gibt es konkrete Verbesserungen. Die Standard-Gebühren sinken von 1,49 auf 0,99 Prozent. Durch Cashback reduziert sich die effektive Belastung je nach Rang erheblich – für Elite-Mitglieder bis auf nur 0,12 Prozent. Hinzu kommen exklusive Vorteile wie persönliche Betreuung, spezielle Events und Airdrops aus Projekten des SwissBorg-Ökosystems wie Xborg, Galactica oder Agora. Diese sollen allein ein Volumen von über 10 Millionen Dollar erreichen. Ergänzt wird das Angebot durch den neuen Wealth Planner, ein Tool zur individuellen Finanzplanung.
Finanzkennzahlen wie Umsatz, Gewinn oder verwaltetes Vermögen wurden in der Keynote nicht veröffentlicht. Erwähnt wurden jedoch rund 48.000 bestehende Premium-Nutzer mit dem Ziel, diese Zahl auf 100.000 zu verdoppeln. Außerdem sind derzeit etwa 230 Millionen BORG gestaked, mittelfristig soll dieser Wert auf 400 Millionen steigen.
Neue SwissBorg-Debitkarte
Zur geplanten SwissBorg-Karte gab es in der Keynote keine neuen Details. Bekannt ist lediglich, dass es sich um eine Debit-Karte handeln wird, mit der Kryptowährungen direkt aus der App bezahlt werden können. Genesis-Premium- und Series-A-Investoren sollen bevorzugten Zugang erhalten.
Neues Wachstumspotenzial für den BORG-Token
Die zentrale Botschaft der Veranstaltung lautete jedoch, dass der BORG-Token das Herzstück des gesamten Ökosystems bildet. Jede Aktivität in der App erzeugt künftig direkten Kaufdruck. Das Paid-to-Trade-Modell soll so einen selbstverstärkenden Kreislauf auslösen: mehr Handelsvolumen führt zu höheren Buybacks, diese steigern die Nachfrage nach höheren Rängen, was wiederum mehr Staking und weniger verfügbare Liquidität bedeutet – und damit potenziell steigende Kurse.
Die Kursprognosen aus der Keynote fallen entsprechend optimistisch aus. Allein die Buybacks könnten den Kurs verdoppeln. Kombiniert mit allgemeinem Marktwachstum soll BORG den Gesamtmarkt deutlich outperformen. In einem optimistischen Szenario mit zusätzlichem Nutzerwachstum wurden sogar 8 bis 10 Dollar als mögliches „Moonshot“-Ziel präsentiert.
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