Der Kryptomarkt steht vor einer Phase zunehmender Selektion. Während eine breite Altcoin-Rallye ausbleiben dürfte, konzentriert sich Liquidität laut Analysten vor allem auf etablierte Kryptowährungen. Gleichzeitig gehen die Einschätzungen zum nächsten Bitcoin-Höhepunkt deutlich auseinander.
• Altcoins: Laut Jeff Ko von CoinEx ist keine klassische Altcoin-Season zu erwarten; Kapital fließt primär in „Blue-Chip“-Kryptowährungen mit realer Adoption.
• Liquidität: Für 2026 werden moderate globale Liquiditätsimpulse erwartet, jedoch gebremst durch unterschiedliche Zentralbankpolitiken; die frühere starke Korrelation zwischen Bitcoin und der M2-Geldmenge habe sich seit den ETF-Einführungen 2024 abgeschwächt.
• Bitcoin-Ziel: Das Basisszenario von CoinEx sieht Bitcoin bis 2026 bei rund 180.000 Dollar.
• Gegenmeinung: Der erfahrene Trader Peter Brandt warnt vor einem länger anhaltenden Bärenmarkt und sieht das nächste Zyklushoch erst im September 2029.
• Zyklusrisiko: Historisch folgten auf parabolische Bitcoin-Anstiege Korrekturen von mindestens 80 Prozent; ein Rückgang auf etwa 25.000 Dollar gilt daher als möglich.
• Marktphase: Das aktuell schwache vierte Quartal widerspricht historischen Mustern, wird von Marktbeobachtern wie Milk Road jedoch als reinigender Reset interpretiert, der langfristig stabilere Marktstrukturen begünstigen kann.





