Stani Kulechov, Gründer und CEO des DeFi-Lending-Protokolls Aave, sieht in den jüngsten und kommenden Zinssenkungen der Zentralbanken einen starken Impuls für den DeFi-Sektor. Niedrigere Zinsen könnten seiner Ansicht nach eine neue Wachstumsphase einleiten, in der DeFi-Renditen attraktiver werden, tokenisierte Assets an Bedeutung gewinnen und sich die Branche stärker mit dem traditionellen Finanzsystem verzahnt.
• Zinssenkungen als Treiber: Jede Zinssenkung durch Fed oder EZB schafft zusätzliche Arbitragemöglichkeiten – sinkende Zinsen könnten daher einen Bullenmarkt für DeFi-Renditen auslösen.
• DeFi-Infrastruktur & Zukunft: Nach dem „DeFi Summer“ 2020 ist heute eine stabile Infrastruktur vorhanden. Der nächste Schritt sei die Integration von DeFi in das traditionelle Finanz- und Fintech-System, um Renditen global zugänglich zu machen.
• Tokenisierte Assets & institutionelles Wachstum: Kulechov erwartet, dass tokenisierte Vermögenswerte eine größere Rolle spielen, sobald Regulierungen gelockert werden. Aave selbst verzeichnet starkes Wachstum – der Total Value Locked stieg 2025 von 21 Mrd. auf 43,4 Mrd. Dollar, während institutionelle Investoren DeFi-Lending zunehmend als Brücke zwischen klassischem Finanzwesen und Krypto nutzen.





